Hauptrat der Vinzenzgemeinschaften in Österreich
- christophwoetzer
- 20. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Jan.
Jahreshauptversammlung vom 12. bis 14. September 2025 in Graz, Steiermarkhof.

Die Ländervertreter:innen (v.li.:)
Marie-Isabelle Schallenberg (Zentralratspräsidentin Wien), Gertraud Scheichl (Zentralratspräsidentin Salzburg), Dr. Christoph Wötzer (Präsident Hauptrat), Nicola Baloch, Bakk. phil. (stv. Geschäftsführerin Vinziwerke), Mag.a Christine Koller (Zentralratspräsidentin Steiermark) Mag. Maximilian Tödtling (Geistlicher Beirat Hauptrat), Dr. Karoline Knitel (Zentralratspräsidentin Tirol), Dr. Daniela Buder (Zentralratspräsidentin Oberösterreich)
Nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit berichtet Präsident Christoph Wötzer über die abgelaufene dreijährige Funktionsperiode. Aufgabenschwerpunkte waren:

* Erstellung einer modernen Homepage mit ausführlichem Downloadbereich
* Intensivierung des Erfahrungs- und Informationsaustausches untereinander
* Ausarbeitung von Unterlagen zu den aktuellen Fragen der vinzentinischen Arbeit samt projektorientierter Ideenbörse.
* Kontaktpflege mit Paris (SSVP) samt Mailbeantwortungen und
* Erstellung des jährlichen Tätigkeitsberichtes für Österreich und der Liste zu internationalen Spenden für die Zentrale in Paris.
Besonders liegt dem Präsidenten eine umfangreiche Absicherung der Mitglieder und Mitarbeiter:innen bei ihrer vinzentinischen Arbeit am Herzen. Diesbezüglich wurden für die Bundesländer umfangreiche Angebote eingeholt.
Sein Dank gilt insbesondere seiner Stellvertreterin, Irmgard Groier, die den Präsidenten durch den Besuch von internationalen Tagungen entlastet.
Seine Schlussworte: „Unsere Philosophie der Hilfe für Menschen in Not, unabhängig der Herkunft und Religion, und getragen von einer christlich sozialen Wertlehre, ist topaktuell. Es ist schön, in so einer wichtigen Struktur gestaltend mitarbeiten zu dürfen.“
Im Zuge der Neuwahl wurde Christoph Wötzer auf weitere drei Jahre zum Hauptratspräsidenten gewählt.

Die VGen in Österreich sind mit 205 Gemeinschaften, 1 290 Vorstandsmitgliedern und rund 12 500 Helfer:innen und Mittelaufbringung für Finanzhilfen für Menschen in Not und Projekte von knapp 4 Mio/Jahr eine starke Struktur. Um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein, ist eine laufende Nachjustierung der eigenen Arbeit aber auch die Nutzung von social media wie Instagram, Homepage oder WhatsApp notwendig.
Dazu gehört auch die Netzwerkarbeit mit Systempartnern wie mit der diözesanen Caritas, dem Katholischen Laienrat oder der Armutskonferenz.
Es folgen die Berichte aus den Bundesländern und ein Erfahrungs- und Infoaustausch untereinander. Schwerpunkte waren die projektorientierte Einbindung von jungen Menschen in die vinzentinische Arbeit und die Nachwuchsgewinnung zur Vermeidung einer Überalterung der Gemeinschaften.
Siehe dazu die Homepages der Bundesländer

Eine besondere Wertschätzung erwies uns der Bischof der Diözese Graz-Seckau, Dr. Wilhelm Krautwaschl, durch seinen Besuch.
Bischof Wilhelm wird nicht müde davon zu sprechen, dass die entscheidenden Fragen unseres Christseins mit dem einfachen Hinwenden zum Menschen, geschöpft aus christlichen Quellen, zu tun haben.
Um das Ziel zu erreichen, die Not der Menschen zu lindern, müssen wir lieben können.
Bischof Wilhelm dankte für das Engagement der Vinzenzgemeinschaften, auch und gerade, wenn der Gegenwind stärker wird. Seine Erfahrung ist, dass Kirche weltweit am stärksten wächst, wo Nächstenliebe gelebt wird.
Wir danken Bischof Wilhelm für seinen Besuch und die fruchtbringende Diskussion.
Um 15.00 Uhr wurde der offizielle Teil der Jahreshauptversammlung mit dem Segen unseres Geistlichen Beirates Maximilian Tödtling beendet.
Es folgte ein Besuch beim Grab von Wolfgang Pucher CM, der am 19. Juli 2023
heimgerufen worden ist. Der Gründungsvater der 40 Vinziwerke kümmerte sich sein Leben lang um Menschen in Not und ist uns in seinem vinzentinischen Wirken ein großes Vorbild.

Link zum Nachruf auf der Homepage des Hauptrates:
Anschließend besuchten wir das VINZIDorf in Graz, eine Heimat für Heimatlose

Link zum VINZIDorf Graz
Um 19.00 Uhr trafen wir uns beim Abendessen im Restaurant Lindenwirt in Graz.

Am Sonntag, 14. September, feierten wir gemeinsam die Heilige Messe in der Kirche Christkönig.
Bei der anschließenden Agape im Pfarrsaal freuten wir uns über den Besuch der Präsidentin der Caritas in Österreich, Nora Tödtling-Musenbichler.

DANKE
Die Jahreshauptversammlung war hervorragend organisiert. Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren, maßgeblich Christine Koller und Erika Sammer-Ernszt, beide Zentralrat Steiermark, für die großen Mühen der Vorbereitungen zu diesem harmonischen Treffen.
Ein großer Dank gebührt auch unserem Geistlichen Beirat Maximilian Tödtling für die spirituelle Begleitung der Tagung mit guten Gedanken und Gebeten.

Eine letzte Stärkung am Bahnhof, bevor
Karoline und Christoph die Heimreise
nach Tirol antreten.
Ibk., im Sept 2025 Christoph Wötzer





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